point.vital-Gesundheitstipp im November: der Feldsalat

Feldsalat

Feldsalat ist bei uns heimisch, er wächst im Herbst und sogar im Winter und überbrückt damit gut die an Frischgemüse ärmeren, nasskalten Monate. Von Oktober bis März wird er im Gewächshaus angebaut und in loser Schüttung im Handel angeboten.

Bedeutendster Inhaltsstoff ist Magnesium, und zwar in solch hoher Konzentration, dass man Feldsalat getrost als Arzneimittel aus der Apotheke der Natur nennen kann. Dieses Mineral verhindert einen krankhaft übermäßigen Einstrom von Kalzium z.B. in die Herzmuskelzellen. Deshalb sind Salate oder Gemüse wie Feldsalat absolutes Muss im Speiseplan von Personen mit Herzproblemen oder Neigung zu Angina Pectoris und Herzinfarkt.

Wie auch andere dunkle Blattgemüse enthält Feldsalat zudem viel von dem Spurenelement Eisen in biologisch optimal verwertbarer Form. Eisen ist Bestandteil der roten Blutkörperchen und transportiert den lebenswichtigen Sauerstoff für die Zellatmung und Energiegewinnung in die Körperzellen. Eisenmangel ist häufig Ursache von Müdigkeit, Mattigkeit oder Konzentrationsmangel, auch bei Schulkindern. Erstes hinweisendes Warnsymptom kann Gesichts- und Hautblässe sein.

Noch ein weiterer wichtiger Basisstoff unserer Gesundheit ist im Feldsalat in reicher Konzentration enthalten: Beta-Karotin, die Vorstufe für die Bildung von Vitamin A, dem „Schutzpatron“ unserer Schleimhäute im Immunsystem.

Zweimal die Woche eine Portion Feldsalat kann Entzündungskrankheiten der Schleimhäute lindern und den Körper gegen freie Radikale schützen. Das Beta-Karotin, der Radikalefänger, kann allerdings erst wirksam werden, wenn der Salat mit Öl oder anderen Fetten zusammen verzehrt wird. Bereiten Sie Feldsalat möglichst immer Vitamin-C-reich zu: geben sie dem Dressing etwas Zitronensaft bei.